Siedlung Lorraine, Burgdorf

 

1973 –1976
Auftraggeber: Vorsorgefond für die Werkangestellten der Aebi & Co AG

Bei der Siedlung ging es darum, auf einem stark von Lärm belasteten Grundstück, kostengünstige Wohnungen zu realisieren. Die Überbauung ist U-förmig angelegt. Mit den zusammengebauten dreistöckigen Häusern wird ein Schutz gegen die Immissionen der Bahnlinie errichtet, die entlang des Grundstücks verläuft. Alle Einheiten orientieren sich nach innen. 

Der Grossteil der Wohnungen ist zweigeschossig, mit eigenem Garten. Nur die Wohnungen im 2. Obergeschoss sind auf einer Ebene organisiert. In der Mitte der Anlage liegt ein kleiner Platz, der Fahrverkehr liegt ausserhalb. Alle Wohneinheiten werden direkt aus dem öffentlichen Innenbereich heraus erschlossen, über den Garten, über gerade Treppen und über kurze Laubengänge. 

Dieses Projekt zeigt, dass es möglich ist, sozialen Mietwohnungsbau in Form von kleinen Reihenhäusern als kompaktes Ensemble zu realisieren, ausgestattet mit allen wesentlichen Merkmalen der Siedlung im Eigentum. 

Platz im Inneren der Wohnanlage
Aussenseite der Anlage: die "Burg" gegen die Immissionen
Blick vom Platz
Situation mit Grundriss Erdgeschoss
Isometrie, die Pfeile zeigen die Immissionsquellen
Querschnitt durch die Siedlung
1976 Mensa Stuttgart1974 Thalmatt 1 Herrenschwanden