Spar- und Leihkasse, Bern

 

1976-1981 und 1988-1995
Auftraggeber: Spar- & Leihkasse Bern (heutige Valiant Bank AG)

Bei der Konzeptfindung für eine Erweiterung der Spar- und Leihkasse in Bern war von Anfang an klar, dass der 1913 gebaute Hauptbau, eines der besten Berner Gebäude aus jener Zeit, bestehen bleiben muss. Zusätzliche Nutzfläche konnte durch den Ersatz eines alten hofseitigen Gebäudeteils mit einem sechsgeschossigen Neubau gefunden werden. 

Im alten Lichthof schliesst sich nun ein Skelettbau aus Stahlbeton, ausgefacht mit Glas und glattverputzten Wänden an den massiven Altbau mit seinen Rundbögen und Stukkaturen an. 

In seiner Modularität leitet sich der Neubau vom Bestehenden ab, ohne freilich die Formensprache der vergangenen Zeiten zu übernehmen. Konsequent  modern ist die Gestaltung jener Elemente, die aus dem neuen in den alten Teil übergreifen: das Glasoberlicht über der Halle, der Zwischenboden, der in einem Teil des Altbaus zusätzlich Fläche schafft, die Einrichtung, die Schalter und die Möblierung. Überall wird bewusst gezeigt, was alt ist und was neu.

Das Gebäude der Spar- und Leihkasse am Bundesplatz in Bern
Blick vom Altbau durch den überdachten Innenhof zum Neubau
Innenaufnahme eines Büroraumes
Das Oberlicht des zwischen Alt- und Neubau entstandenen Innenhofes
Grundriss Eingangsgeschoss
Querschnitt durch das Gebäude
1981 Nationalbank Galleria Bern1976 Mensa Stuttgart